A hagyományos vajdasági konyhának – amiben érezhető a török, a mediterrán és az európai hatás, de leginkább a magyar és a szerb konyha egyvelege – hatalmas szerepe van a mindennapokban, ez az egyik legfontosabb része a vajdasági kultúrának.
Die Vojvodina ist eine multikulturelle Gemeinschaft. Im Wirbel der Geschichte wurde ihre Küche verschiedenen Einflüssen ausgesetzt, was dazu führte, dass ihre Speisekarte aus der Gesamtheit der Kochkulturen der hier lebenden Völker besteht. Die traditionelle Küche der Vojvodina – in der man türkische, mediterrane und europäische Einflüsse spüren kann, aber vor allem eine Mischung aus ungarischer und serbischer Küche – spielt im Alltag eine enorme Rolle und ist ein wichtiger Teil der Kultur der Vojvodina.

Das Essen beginnt mit einer kalten Vorspeise. Auf die Platte kommen Aufschnitt, Kulen (dicke Wurst), Schweinekäse, Leber, Grieben, gewürzter geräucherter Speck, Frühlingszwiebeln, scharfe grüne Paprika, Tomaten, Prebranac (gekochte Bohnen), Quark, Kajmak (gereiftes, gesalzenes Rahm in einem Holzfass), Urnebes (salziger Quark mit gemahlenem scharfen Paprika), Käsescheiben und Vajajja (aus Rahm gekochte feste Masse).

Die warme Vorspeise besteht aus Zeljanica, also einem Spinatstrudel, Kartoffelstrudel, serbischem Proja, in Weinblätter gewickeltem Sarma sowie salzigen Donuts. Sehr beliebt sind die serbische Gibanica und der ihr ähnliche salzige Quark-Burek (während Ungarn den Quark üblicherweise süßt, wird er hier gesalzen).
Unter den Suppen sind die saure, Lamm-, Bohnensuppe sowie die Fischsuppe am beliebtesten.

Als Hauptgericht kann es Sarma (gefüllter Kohl), geschmorten Kohl und Gyuvecs, also Lecsó geben. Nach der Kochtechnik der Vojvodina werden diese und andere gekochte Speisen, bevor sie vollständig fertig sind, zum Backen in den Ofen gegeben, wodurch sie ein besonderes Aroma erhalten.

Als traditionelle Speise wird am häufigsten Grillgericht angeboten: Pljeskavica (gewürzte Fleischfrikadelle, üblicherweise aus Schweinefleisch), Ćevapčići (gehacktes Fleisch, über offenem Feuer gegrillt). Ein großer Favorit ist das Karađorđeva-Schnitzel (paniertes Kalbfleisch, gefüllt mit Kajmak), Schweinekotelett mit verschiedenen Soßen und geräucherter Vesa. Das Besondere an letzterem ist, dass das Schweinefleisch in V-Form geschnitten ist. Beliebt sind auch am Spieß gegrillte Gerichte, wie zum Beispiel Spanferkel, Lamm, Schaf und Ziegenbraten sind ebenfalls sehr beliebt.

Zu den Braten werden Kajmak, Ajvar (gemahlene und gedünstete Mischung aus Paprika und Aubergine), Urnebes-Sauce (Quark mit gemahlenem roten Pfeffer gewürzt), gebratene Paprika mit Knoblauch, serbischer Salat (Tomaten, rote Zwiebeln, Paprika und Gurken) sowie Šopska Salat (serbischer Salat mit Quark) serviert.
Als Dessert sind Torten oder Nussgebäck, Donuts, Strudel, Zwetschgenknödel sowie Baklava (mit Zuckersirup übergossenes Nussgebäck) üblich. Bei Familienfeiern wird oft Weizen gekocht, dem gemahlene Nüsse, Vanillezucker und Muskatnuss beigemischt werden.

Zwischen der Küche der Vojvodina und der ungarischen Küche gibt es mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede. Auf den Speisekarten der Vojvodina finden sich auch Gerichte mit ungarischem Charakter, wie Paprikasch, Gulaschsuppe, Pörkölt, Tokány, Fischsuppe, Dobostorte, Somlói Galuska, Túrós Csúsza und andere Gerichte, die mit gemahlenem roten Paprika zubereitet werden.

Was die Getränke betrifft, so hat die Vojvodina eine lange Tradition des Kaffeetrinkens, türkischer Kaffee wird auch heute noch in langstieligen Kupfergefäßen zubereitet. Vor dem Essen trinkt man als Aperitif Schnaps, also Rakija. Am bekanntesten sind Pflaumen-, Aprikosen-, Sauerkirsch- und Quittenschnaps. Die Vojvodina ist reich an Weinregionen, es gibt eine Tradition des Weinkonsums, aber auch das Biertrinken ist sehr beliebt.
ENach einem hiesigen Sprichwort benötigt man für gute Laune drei wichtige Dinge: gute Musik, köstliche Häppchen und reichlich alkoholische Getränke auf dem Tisch.
